Liebe Bergisch Gladbacherinnen,
liebe Bergisch Gladbacher,
da mussten einige Genossen gestern bei der toll besuchten Eröffnung unserer Dauerwahlwerbeanlage Flugblätter verteilen - und sie fühlten sich selber nicht wohl (Zitat sinngemäß: " Ich finde das selber nicht so gut, aber ich muss das jetzt verteilen.")...
In dem SPD-Pamphlet war unter anderem zu lesen, dass ich mich mit Mitarbeitern der Stadtverwaltung treffe. Das ist ja ein Ding!
Ich hätte somit eine "5. Kolonne" gebildet.
Das zeigt zunächst einmal, dass der Verfasser des Blattes keinerlei Geschichtsbewusstsein hat. Es zeigt aber auch, dass bei der SPD ein höchst fragwürdiges Demokratieverständnis vorherrscht.
Dürfen Mitarbeiter der Stadt Bergisch Gladbach keine Meinung haben?
Dürfen Mitarbeiter der Stadt noch nicht einmal mit mir sprechen?
Vor was haben die Genossen Angst? Dass weitere Missstände in der Verwaltung bekannt werden? Dass die Menschen sagen, dass eine Menge nicht rund läuft mit Herrn Orth im Rathaus?
Die Kolleginnen und Kollegen der Stadtverwaltung sind zumeist motivierte und dienstleistungsorientierte Menschen. Und es ist nicht einzusehen, dass sie von der SPD entmündigt werden sollen!
Herzliche Grüße,
Ihr Lutz Urbach
P.S.: Betriebsgruppen der CDA/CDU gibt es landauf, landab. Bei Ford, bei der Stadt Köln und auch schon seit Jahren bei der Stadt Bergisch Gladbach. Die Betriebsgruppe bei der Stadt Bergisch Gladbach hat übrigens bei ihrem letzten Treffen im Mai (!) bewusst entschieden, kein Treffen mehr bis zur Kommunalwahl zu machen!
P.P.S.: Ich habe allerdings großes Verständnis, dass die Nerven bei der SPD blank liegen! ;-)