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Archiv für November 2008
Liebe Bergisch Gladbacherinnen, liebe Bergisch Gladbacher,
die CDU-Fraktion hat beschlossen, den von Bürgermeister Klaus Orth eingebrachten Haushaltsplanentwurf für 2009 nicht zu verabschieden.
Warum nicht?
Nun, ein Beispiel: Mehr ...
... Stadtkämmerer Jürgen Mumdey (SPD) hat vor wenigen Wochen in der CDU-Fraktion vorgetragen, dass in der nächsten Zeit im Otto-Hahn-Schulzentrum an der Saaler Mühle und am Nicolaus-Cusanus-Gymnasium Arbeiten mit einem Volumen von 22 bis 25 Millionen Euro notwendig werden.
Das haben wir schon geahnt, und nun hat Herr Mumdey es bestätigt.
Aber: Diese Mittel finden sich nirgendwo im Haushaltsplan.
Das ist so, wie wenn Sie Zuhause einen Finanzplan aufstellen mit den monatlichen Einnahmen und Ausgaben und dabei feststellen, dass das Geld nicht reicht. Und die Lösung? Sie streichen die Ausgaben für Essen und Trinken von Ihrer Liste!
Natürlich werden Sie essen und trinken müssen, und es ist auch klar, dass Sie mit dem Geld nicht hinkommen, aber auf Ihrer Liste sieht zunächst einmal alles wieder prima aus.
Seriös ist das nicht, finde ich!
Und deswegen ist die Entscheidung der Mitglieder der CDU-Fraktion richtig, dieses Spielchen nicht mit zu machen und den vorgelegten Haushalt nicht zu beschließen. Vielleicht hat die SPD ja auch noch ein Einsehen, dass das so nicht gehen kann!
Herzliche Grüße,
Ihr Lutz Urbach
Liebe Bergisch Gladbacherinnen, liebe Bergisch Gladbacher!
In diesen Tagen hatte ich eine sehr interessante Begegnung - ein Gespräch mit Axel Becker.
Wir sprachen über die Initiative "Bürger für Beit Jala". Mehr ...
... Beit Jala ist eine kleine Stadt in unmittelbarer Nähe zu Bethlehem (2 km) und Jerusalem (10 km). Sie liegt damit in Palästina und auch unmittelbar an der 8 Meter hohen Mauer zu Israel.
Ich habe vor fast genau 10 Jahren ein sehr intensives Erlebnis in Israel gehabt - am Ostersonntag 1998. Da war ich für einen Tag in Israel - in Jerusalem und in Bethlehem. Und ich war in der Geburtskirche Jesu. Dort habe ich von den Mönchen Wasser aus dem Jordan und ein weiteres Fläschchen für die Salbung bei der Taufe mitgebracht. Unsere Kinder sind also tatsächlich später in Deutschland mit Wasser aus dem Jordan getauft worden.
Auch habe ich in Bethlehem damals eine größere Zahl von ganz schlichten und sehr kleinen Holzkreuzen erworben, von denen ich heute nur noch eines besitze. Dieses kleine Holzkreuz aus der Geburtsstadt von Jesu Christi habe ich immer bei mir (sprechen Sie mich an; ich zeige es Ihnen!). Die anderen kleinen Kreuze habe ich verschenkt - zuletzt bei der Taufe von Johanna jeweils eines an jedes der anwesenden Kinder.
Ich finde die Initiative "Bürger für Beit Jala" einfach hervorragend! Es gibt bereits vielfältige Verbindungen zwischen Menschen aus Beit Jala und Bergisch Gladbach - so hat im Sommer dieses Jahres eine Gruppe von Pfadfindern aus Beit Jala unsere Pfadfinder hier in Bergisch Gladbach besucht - das ist Völkerverständigung im besten Sinne!
Als Bürgermeister würde ich eine Partnerschaft der Städte Beit Jala und Bergisch Gladbach aktiv vorantreiben! (Sie wäre übrigens eine sehr schöne Ergänzung der bestehenden Partnerschaft zwischen Köln und Bethlehem!)
Herzliche Grüße,
Ihr Lutz Urbach
Liebe Bergisch Gladbacherinnen, liebe Bergisch Gladbacher,
gestern Abend hat der CDU-Stadtverband die Kandidatinnen und Kandidaten für die Stadtratswahlkreise, die Reserveliste und für die Kreistagswahlkreise nominiert.
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... Es war eine tolle, harmonische Veranstaltung mit einer guten Beteiligung und Ergebnissen mit sehr breiter Zustimmung.
Und ich geb es (gerne) zu: Ich habe mich einfach unheimlich gefreut über die Nominierungsergebnisse, die mir die Anwesenden mit auf den Weg gegeben haben:
Für den Wahlkreis 25 haben von 133 anwesenden Mitgliedern 133 mit "Ja" gestimmt, es gab also keine Nein-Stimme und keine Enthaltung. Und auch bei der Reserveliste habe ich nur Ja-Stimmen für meine Kandidatur auf PLatz 1 bekommen. Und das jeweils in geheimen Wahlen.
Da bin ich einfach glücklich drüber! Es ist mir Freude und Ansporn zugleich, in den kommenden Wochen und Monaten weiterhin "Vollgas" zu geben.
Der ganze Abend hat aber vor Allem Eines sehr deutlich gezeigt; unser Landtagsabgeordneter Holger Müller und unser Landrat Rolf Menzel brachten es in ihren kurzen Grußworten auf den Punkt:
Die CDU Bergisch Gladbach hat sich in den vergangenen Jahren und Monaten nicht nur erfolgreich neu aufgestellt, sondern die Mitglieder gehen diesen Weg in großer Geschlossenheit mit! Es gab gestern kein einziges knappes Ergebnis, sondern die Kandidatinnen und Kandidaten werden allesamt von breiten Mehrheiten auf den Weg geschickt.
Mit der CDU Bergisch Gladbach ist wieder zu rechnen!
Herzliche Grüße,
Ihr Lutz Urbach
Liebe Bergisch Gladbacherinnen, liebe Bergisch Gladbacher,
es ist eine Frage, die wir recht häufig gestellt bekommen: "Fühlen sie sich in Gladbach wohl?"
Ja, das können wir aus tiefstem Herzen sagen, wir fühlen uns sehr wohl!
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... Meine Frau Tanja hat unser neues Haus zu einem richtigen Zuhause gemacht. Es ist noch nicht Alles so vertraut, wie nach 13 Jahren im alten Haus in Hennef war, aber wir sind gut in Oberkülheim angekommen.
Wir fühlen uns auch offen empfangen, von den Nachbarn, von den Vereinsaktiven, und auch und vor allem die Kinder fühlen sich in ihrer neuen Umgebung wohl. Justus und Johanna stürmen morgens in die Kindergartengruppe, und Fabian hat mit dem Reitstall Meurer sogar schon seinen Lieblingsfreizeitort gefunden.
Ja, wir fühlen uns wohl!
Herzliche Grüße,
Ihr Lutz Urbach
Liebe Bergisch Gladbacherinnen, liebe Bergisch Gladbacher,
da nutze ich doch schnell die Mittagspause!
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... Eben geht die Meldung über die Ticker, dass sich vier SPD-Abgeordnete in Hessen verweigern, eine Landesregierung zu stützen, die sich von der "Linken" tolerieren lässt.
Gott sei Dank - kann ich da nur sagen! Abgesehen davon, dass es eine schlichte Katastrophe gewesen wäre, sich in Abhängigkeit von 6 Landtagsmitgliedern der Partei zu begeben, die die Nach-Nachfolge der SED angetreten hat, etwas Anderes ist viel gravierender:
Es wäre nichts gewesen als übelster Wortbruch! Schließlich hatte Frau Ypsilanti noch im Januar erklärt: "Es bleibt definitiv dabei: Mit der Linkspartei wird es keine Zusammenarbeit geben - weder so noch so."
Frau Ypsilanti hat in bester Heide-Simonis-Denke ("Was wird denn dann aus mir?") ihr Wort gebrochen und eine Tolerierung durch die Linke angestrebt.
Erschreckend ist: Sie hat nicht selber erkannt, dass sie auf einem Irrweg war. Vier Abgeordnete der SPD haben ihr den Weg verstellen müssen.
Das Streben nach dem Posten der Ministerpräsidentin hätte fast dazu geführt, den eindeutigen Willen der Menschen in Hessen zu missachten. Da hätte die Hessen-SPD einen erheblichen Beitrag zur Steigerung der Politikverdrossenheit geleistet.
In Hessen hat heute ein rheinisches Gesetz "durchgeschlagen":
Et hätt noch immer joot jejange!
Herzliche Grüße,
Ihr Lutz Urbach
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