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Archiv für October 2008
Liebe Bergisch Gladbacherinnen, liebe Bergisch Gladbacher,
über das Wochenende habe ich mir noch einmal die Veranstaltung der Stadt vom vergangenen Donnerstag zur zukünftigen Situation in Bensberg durch den Kopf gehen lassen.
Meine Meinung: Mehr ...
... Da hatte wohl jemand das Gefühl, jetzt aber unbedingt etwas machen zu müssen.
Die Pläne des Investors waren sehr offensichtlich nicht "besonders ausgereift". Es wurden ein paar Grundrisse gezeigt - und die längste Zeit eine Simulation einer Gebäudeansicht aus süd-westlicher Blickrichtung, bei der es den Anschein erweckte, als könne man das heutige Erdgeschoss und das erste Obergeschoss des Löwencenters durch eine kleine Anrampung miteinander verbinden.
Das sah nett aus, aber es wird sich wohl kaum realisieren lassen. Es sei denn, es gelingt, Harry Potter als Bauleiter zu gewinnen.
Herr Dr. Wittrock meinte hierzu, als sich sein Temperament seinen Weg bahnte: "Sie verdummen die Leute!"
Zur Verkehrsführung wurden zwei Skizzen gezeigt, bei denen jedoch Überlegungen zur Ausgestaltung des öffentlichen Raums nicht deutlich wurden.
Einen besonderen Erkenntniszugewinn hat dieser Abend nicht gebracht.
Vielleicht lädt ja die Stadt noch einmal ein, wenn die Planungen etwas aussagekräftiger sind. Ich würde mir dies jedenfalls wünschen.
Herzliche Grüße,
Ihr Lutz Urbach
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... Waren wir auf zwei verschiedenen Veranstaltungen oder verscheigen Sie ganz bewusst, dass mehr als deutlich wurde, daß es eine solche Rampe nicht geben wird? Der Vertreter des Investors und auch die Verwaltung nannte dies Vorlagen ganz klar einen ersten Entwurf, der natürlich überarbeitet wird. Da diese Idee noch sehr jung ist, habe ich mich eigentlich gwundert, daß man schon so viele konkrete Informationen bekommen konnte. Wenn ich diese ersten Vorstellung richtig verstanden habe, und ich habe aufmerksam zugehört, soll der öffentliche Raum weitesgehend so bleiben wie er ist. Wobei die Straßenführung und Treppe zur Engelbertstr. schon einen erhebliche Verändeurng des öffentlichen Raums darstellt. "Wer hier die Leute verdummt?" bleibt also offen, um bei dem Zitat von Dr. Wittrock zu bleiben.
Liebe Bergisch Gladbacherinnen, liebe Bergisch Gladbacher,
manche Dinge werden mir erst mit der Zeit wirklich bewusst.
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... Zum Beginn des gemeinsamen Weges, den die Bergisch Gladbacher CDU und ich uns vorgenommen haben zu gehen, habe ich den Umstand, als "Neubürger" anzutreten, nicht als Vorteil empfunden.
Heute sehe ich das anders. Natürlich ist es ein Nachteil, nicht bekannt zu sein in der Stadt, aber der alles entscheidende Vorteil ist der:
Ich habe in den letzten Jahren und Jahrzehnten hier mit Niemandem eine Absprache getroffen, mich verfeindet oder überworfen. Ich habe Niemandem eine Zusage für Irgendwas gegeben. Ich habe Niemandem etwas versprochen oder meine Meinung zu einem bedeutsamen Thema geändert.
Im Ergebnis bedeutet dies, dass ich sehr frei bin! Ich kann und darf zu jedem Thema meine ureigenste Meinung sagen. Es gibt da Nichts, auf das ich großartig Rücksicht nehmen müsste. Und das wiederum führt dann zu der Chance, völlig authentisch genau das zu vertreten, das ich meine.
So kam es dann auch zu der Überschrift "Ich stehe für..." zu den inhaltlichen Aussagen - wir haben ja gerade mit dem Thema begonnen: "Bergisch Gladbach soll die kinder- und familienfreundlichste Grossstadt Nordrhein Westfalens werden!".
Das ist meine feste und ureigenste Meinung!
Es ist ein Luxus, so frei zu sein!
Herzliche Grüße,
Ihr Lutz Urbach
Liebe Bergisch Gladbacherinnen, liebe Bergisch Gladbacher,
das war eine sehr interessante Bürgerversammlung gestern Abend! Herzlichen Dank an Alle, die sich beteiligt haben!
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... Mehr als 150 Bensbergerinnen und Bensberger hatten den Weg in den Ratssaal gefunden, so dass wir breit diskutieren konnten! Gut so!
Zur "Gretchenfrage" - Öffnung der Fußgängerzone oder nicht? - gab es keine eindeutige Haltung. Während die Vertreter der Händler eher f-ü-r eine Öffnung plädierten, gab es eine knappe Mehrheit aus der Bevölkerung, die die Fußgängerzone erhalten wollte.
In Einem aber waren Alle einig: So, wie sich die Fußgängerzone heute präsentiert, so kann es nicht bleiben!
Mein Fazit: (aus einer Pressemitteilung):
"Lutz Urbach, der in die Thematik einführte und die Veranstaltung moderierte, fasste am Ende der zweistündigen angeregten Diskussion die wesentlichen Punkte zusammen: die Schlossstraße muss eine hohe Qualität haben, ein Lebensmittelmarkt ist als Ankermieter wichtig, die Schlossstrasse muss weiterhin für den Wochenmarkt, die vielen kulturellen Feste, den Weihnachtsmarkt und auch für Veranstaltungen wie z. B. die Bensberg Classic, nutzbar bleiben, die Gestaltung der Schlossstrasse muss höherwertiger werden, um die vielen vorhandenen "Schandflecke" muss sich die Stadt gemeinsam mit den Eigentümern/Bewohnern/Händlern kurzfristig und vor allem stärker kümmern, wenn die Fußgängerzone geöffnet würde, dann nur als stark verkehrsberuhigte Einbahnstraße. Urbach nannte als Fazit, dass zur Öffnung der Fußgängerzone Varianten untersucht werden sollten."
Und ich kann das gut nachvollziehen! Ich habe ja selber die Bilder von den "Drecksecken" hier auf der Website veröffentlicht. Hier ist die Stadt gefragt!
Ich danke Allen, die die Veranstaltung besucht, vorbereitet und begleitet haben; insbesondere dem Bensberger CDU-Vorsitzenden Lennart Höring!
Ihr Lutz Urbach
DAFÜR STEHE ICH: Bergisch Gladbach wird die kinder- und familienfreundlichste Großstadt in Nordrhein-Westfalen!
Liebe Bergisch Gladbacherinnen, liebe Bergisch Gladbacher,
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... in der vergangenen Woche habe ich erste inhaltliche Vorstellungen für eine Weiterentwicklung von Bergisch Gladbach vorgestellt.
Was unserer Stadt bisher fehlt, das ist eine „Marke“. Die „Marke Bergisch Gladbach“ gibt es nicht.
Mein Ziel: Bergisch Gladbach wird die kinder- und familienfreundlichste Großstadt in Nordrhein-Westfalen.
Das ist keine Spinnerei, dieses Ziel ist erreichbar!
Ich bin heute Beigeordneter und Kämmerer einer Mittelstadt. Zu meinem Aufgabengebiet gehört auch der Bereich „Kinder, Jugend und Familie“. Es mag sich unbescheiden anhören, aber ich weiß hier wirklich, über was ich schreibe.
Es gibt für die Weiterentwicklung der Kommunen in Deutschland zwei sehr interessante Studien als Grundlage. Dies ist zum einen der „Familienatlas“ der Bundesregierung, und das ist die Studie der Bertelsmann-Stiftung „Wegweiser Kommune“.
Der Familienatlas der Bundesregierung ordnet den Rheinisch-Bergischen Kreis als Potenzial-Region ein. Was sind Potenzial-Regionen? „Die eher ländlich geprägten Regionen bieten zwar sehr gute Rahmenbedingungen für traditionelle Familienmodelle, lassen jedoch die Bedarfe und veränderten Lebenswünsche junger Familien unberücksichtigt. Die Regionen sind damit für viele Familien wenig attraktiv und lassen so Potenziale ungenutzt.“
Dies darf in Bergisch Gladbach eben nicht geschehen! Wir müssen diese Potenziale nutzen!
Noch deutlicher wird die Bertelsmann-Studie. Diese ordnet Bergisch Gladbach dem Cluster „G5“ zu. Diesem Cluster sind 11 kleine Großstädte zwischen 100.000 und 200.000 Einwohnern zugeordnet, die allesamt gemeinsam haben: „Diese Städte zeichnen sich vor allem durch ihre hohe Attraktivität als Wohnort für Familien und ihren überproportional hohen Anteil an Kindern und Jugendlichen aus.“
Welche Empfehlungen spricht die Studie aus:
„Die Kommunen haben die große Chance, sich als kinder- und familienfreundliche Großstädte zu behaupten, indem sie die vorhandenen Stärken ausbauen und den Wettbewerbsvorteil insbesondere gegenüber den hoch verdichteten Stadträumen in der Nachbarschaft. Durch eine systematische Verbesserung und Ergänzung der Wohn- und Lebensbedingungen kann so ein Umfeld entstehen, das durch ein klares Profil als familienfreundliche Stadt z.B. auch die Standortwahl von Unternehmen positiv beeinflussen kann.“
Vor diesem Hintergrund war es nur logisch, das Thema einmal systematisch aufzuarbeiten und zu klaren Standpunkten zu kommen.
Ein wichtiger Schritt, um Bergisch Gladbach fit für die Zukunft zu machen!
Herzliche Grüße,
Ihr Lutz Urbach
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