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Archiv für September 2008
Liebe Bergisch Gladbacherinnen, liebe Bergisch Gladbacher,
das war ein schöner Gottesdienst mit einer beeindruckenden Predigt eben in Sankt Laurentius!
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... Aber der Reihe nach: Nach eingen hervorragenden Gesprächen, teilweise Einzelgesprächen, teilweise aber auch Gesprächsrunden (herzlichen Dank an die Teilnehmer am "Pavillongespräch"!), einem höchst interessanten Stadtrundgang in der Gladbacher Innenstadt mit Herrn Dr. Hardi Wittrock und dem Leiter des CDU-Arbeitskreises "Stadtentwicklung", Michael Metten, an dem einige Interessierte teilnahmen (siehe Bilder) und dem Krönungsball der Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft Bensberg-Ehrenfeld (siehe Bilder) begann der heutige Sonntag mit einem Besuch bei JUC-Cup (nochmals: siehe Bilder).
Diese Veranstaltung findet in Odenthal statt, und das seit 15 Jahren. Burkhardt Unrau und seine Mitstreiter vom JUC haben hier mit viel Einsatz und großer Beharrlichkeit nicht nur ein tolles sportliches Ereignis etabliert. Es nehmen immerhin die F-Jugendmannschaften von Clubs wie zum Beispiel Hertha BSC Berlin, VfL Bochum, Borussia Dortmund, Schalke 04, Jugendfußballschule Hennef (siehe Unterstützerseite - Helmuth Rüßmann ;-)), aber auch Mannschaften aus unseren Nachbarländern wie z.B. Feyenoord Rotterdam, PSV Eindhoven, FC Metz. Neben dem sportlichen Aspekt gibt es aber auch noch einen weiteren; denn das Turnier spielt Geld ein zugunsten der Initiative "Bürger für uns Pänz", für die sich vor allem Frau Sylvia Zanders seit Jahren engagiert. Und hier hat Burkhardt mit seinem Team über die Jahre den enormen Betrag von 50.000 Euro (!) erwirtschaftet. Das geht natürlich nur mit viel Engagement!
Und es passt zu der tollen Predigt, die ich eben noch in Sankt Laurentius hören durfte beim Familiengottesdienst. Diakon Wittwer sprach über Wahrhaftigkeit in unserem Tun, darüber, dass wir nicht leichtfertig etwas "dahinsagen" sollen, sondern dass es elementar wichtig ist, dass unser "Sprechen" und unser "Tun" in Einklang stehen. Leider sind mir die genauen Formulierungen nicht im Gedächtnis geblieben, aber das war eben die Kernaussage - Wahrhaftigkeit in unserem Tun!
Diakon Wittwer nennte ein Beispiel: Zwei Menschen treffen sich, und am Ende der Begegnung sagte der eine: "Komm doch mal bei mir vorbei!" - "Ja,ja, mache ich!" sagt der andere, aber dieser Besuch findet nie statt. Ich habe es so verstanden, dass es gar nicht um das bewusste Abwiegeln geht, nicht um wirkliche Lügen, sondern eben darum, in seinen Aussagen bewusst zu sein und Nichts einfach so "daherzusagen".
"Sagen und Tun".
Bei einer Tasse Kaffee mit den Eheleuten Zanders und Burkhardt Unrau sprach auch er heute Morgen beim JUC-Cup genau davon: Nicht sagen, sondern tun!
Herzliche Grüße,
Ihr Lutz Urbach
Liebe Bergisch Gladbacherinnen, liebe Bergisch Gladbacher,
ab sofort fahre ich n-o-c-h vorsichtiger Auto. Denn ich bin nicht mehr "inkognito" unterwegs. Mehr ...
... (Meine Frau sagte auch schon zu mir, dass ich jetzt nicht mehr hupen darf...)
Der kleine Ford KA ist nun gestaltet worden. Ich fand ja schon den Umstand höchst gewöhnungsbedürftig, als Plakate mit meinem Konterfei in unserer Stadt standen, und so musste ich auch wirklich überredet werden, das Auto so bekleben zu lassen, aber nun ist es eben fertig.
Vielleicht sehen wir uns so einmal! Ich freue mich, wenn Sie mich ansprechen!
Herzliche Grüße,
Ihr Lutz Urbach
Liebe Bergisch Gladbacherinnen, liebe Bergisch Gladbacher,
das finde ich ja nun wieder klasse; ich bin gefragt worden, was ich denn nun b-e-r-u-f-l-i-c-h mache, sollte es mit der Wahl nicht klappen.
Alles klar! Die Frage ist berechtigt!
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... Die Antwort ist sehr eindeutig! Es gibt in Bonn ein sehr anerkanntes und renommiertes Unternehmen im Bereich der Personalentwicklung; Löbach und Klostermann. Einer der größten Auftragggeber von lplusk ist Ernst&Young - eine der "Big 4"-Wirtschaftsprüfungsgesellschaften.
Und lplusk wollte mich gerne in sein Trainerteam aufnehmen. Noch in den vergangenen Tagen habe ich ein Training von lplusk bei EY begleitet.
Also - es läuft!
Übrigens: Ich denke, dass eine Erfahrung als Trainer in der Personalentwicklung in der freien Wirtschaft auch einem Bürgermeister nicht schaden kann. Davon können auch die Kolleginnen und Kollegen in der Stadtverwaltung profitieren!
Herzliche Grüße,
Ihr Lutz Urbach
Lieber Bergisch Gladbacherinnen, liebe Bergisch Gladbacher,
"was machst du eigentlich, wenn es mit dem Bürgermeister nicht klappt?" - das werde ich zuweilen gefragt.
Meine "Standardantwort" ist: "Davon würden unsere Kinder nicht krank!". Mehr ...
... Was ich damit sagen möchte ist, dass davon die Welt nicht untergehen würde. Es gibt entscheidendere Dinge als die Frage, ob ich Bürgermeister werde. Natürlich möchte ich meine Ausbildung und Erfahrungen gerne in der Funktion des Bürgermeisters unserer schönen Stadt einbringen! Das ist ganz klar das Ziel. Aber dennoch: Es gibt Dinge, die weiteaus schwerer wiegen würden; denn dieses Ziel nicht zu erreichen.
Nun habe ich mich aber dort, wo ich gelebt habe, stets engagiert. In Vereinen (siehe www.kurtheaterhennef.de oder www.kinderundjugendstiftung.de), aber eben auch politisch.
Daher war recht früh klar, dass ich mich auch um ein Stadtratsmandat bewerben würde. Offen war zunächst die Frage des Wahlkreises. Letztendlich ist es dann - und das ist mir natürlich sehr lieb - der Wahlkreis unseres Wohnortes geworden.
Am Mittwoch war die Versammlung des Ortsverbandes, bei der die Mitglieder abstimmen konnten.
Und ich bin sehr froh über ein Ergebnis ohne Gegenstimmen (20 "Ja", 2 Enthaltungen). Ich weiß, dass das nicht selbstverständlich ist; schließlich sind wir gerade erst zugezogen. Aber es passt in das Bild der hervorragenden Unterstützung durch den Ortsverbandsvorsitzenden Wolfgang Kaiser, unser Kreistagsmitglied Gisela Knapp, den bisherigen Wahlkreisinhaber Peter Sacher und den gesamten Ortsverband. Bei Wolfgang Pankow möchte ich mich noch besonders bedanken, der stets überlegt, wie er mich unterstützen kann, der diesen Aspekt einfach immer mit im Blick hat. Das ist wirklich toll und eine riesengroße Hilfe!
Und auch heute war ein besonderer Tag. Ich hatte mir "frei" genommen, und wir haben mit der Familie einen wunderbaren Tagesausflug ins Sauerland gemacht. Und nun eile ich nach oben und spiele noch was mit Fabian und Justus.
Herzliche Grüße,
Ihr Lutz Urbach
Lieber Bergisch Gladbacherinnen, liebe Bergisch Gladbacher,
man kütt jo zo nix! Längst habe ich wieder schreiben wollen, aber: siehe oben!
Beim Erlebnislauf haben wir mitgemacht. Mehr ...
... Die Junge Union hatte nette T-Shirts bedrucken lassen: "Team Lutz Urbach". Ganz ehrlich - da bin ich auch nur Mensch - das tut gut! Und so sind wir mit einer kleinen feinen Truppe von 12 oder 15 Menschen mitgelaufen! Ich auch - und das war nicht so clever; denn ich hatte ein paar Tage vorher schon leichte gesundheitliche Probleme, und die 3 Kilometer fielen mir ungewohnt schwer. Aber wir sind alle (!) wohlbehalten (!!) im Ziel angekommen! Es hat schon riesigen Spaß gemacht! Ein Dank an Diego Faßnacht und seine Truppe!
Am Samstag habe ich dann Marcus Maria Mombauer in Rösrath begleitet, der - gemeinsam mit unserem Landtagsabgeordneten Holger Müller und dem CDU-NRW-Generalsekretär - verschiedene Stationen in Rösrath besuchte. Ich habe ein gutes Gefühl, was die Wahl am kommenden Sonntag angeht! Und ich wünsche nicht nur Marcus einen Erfolg, sondern den Rösrathern auch Marcus als Bürgermeister! Der kann das! Der macht das!
Nachmittags waren wir mit der ganzen Familie bei der Herbstjagd der Reitergemeinschaft Ottoherscheid. Ausrichter ist Herr Meurer, bei dem meine Frau Tanja und unser Sohn Fabian Reitunterricht nehmen. Eine schöne Reitanlage und eine tolle Veranstaltung! So haben Tanja und ich es uns auch nicht nehmen lassen, abends noch zum Reiterball zu gehen, bei dem wir Gisela Knapp und Wolfgang Pankow trafen.
Der Sonntag gehörte dann meinem Paten"kind" Lars. Lars wurde gefirmt. Die feierliche Firmung fand in Sankt Hubertus in Altbrück statt. Lars hat mittlerweile Schuhgröße 47! (Ich habe 43; soll ich da noch von Paten"kind" schreiben???)
Am Montag war Fraktionssitzung; der Kämmerer verkündete Grausamkeiten (ich bin selber Kämmerer; ich weiß, wie das ist!) bezüglich der Kommunalfinanzen...
Dann ein interessanter aber viel zu kurzer (sorry noch einmal!) Termin bei Herrn Fritz Roth und seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern in Sachen "Autobahnzubringer".
Und dann am Ende des Abends noch ein sehr gutes Gespräch, über das ich hier aber nicht mehr schreiben kann. Nur sei denjenigen, die teilgenommen haben, ein herzliches Dankeschön für die gute Begegnung gesagt!
Heute Abend hat es dann im Ortsverband Bensberg/Moitzfeld eine lebhafte Mitgliederversammlung gegeben. Den Personalvorschläge des Vorstandes ist allesamt mit einer breiten Mehrheit gefolgt worden. Somit werden in diesem Bereich voraussichtlich Markus Sprenger, Birgit Tambaur-Bischof, Lennart Höring, Mechthild Münzer und Karl Maas für den Rat kandidieren. Eine tolle Truppe! Die Mitgliederversammlung des Stadtverbandes am 12. November hat das vorletzte Wort (das letzte haben im Juni 2009 die Bürgerinnen und Bürger!).
Es gab an diesem Abend eine rege Diskussion über das unverantwortliche Vorgehen des Bürgermeisters, als er die Medien über die Entwicklungen im Löwen-Center unterrichtete, obwohl es Vereinbarungen zum Stillschweigen gab. Das ist unprofessionell, aber wichtig ist Eines: Dass die Entwicklung für das Löwen-Center nicht gefährdet wird!
Über die anderen Fragen (Öffnung/Umgestaltung der Fußgängerzone etc.) muss ein vernünftiges Konzept auf den Tisch, über das man reden kann!
Ich beobachte hier in Bergisch Gladbach leider "BASTA!-Politik" statt Kommunikation! - Das ist nicht gut!
Herzliche Grüße,
Ihr Lutz Urbach
Liebe Bergisch Gladbacherinnen, liebe Bergisch Gladbacher,
heute war die Besichtigung des Jugendzeltplatzes.
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... Ungefähr 30 Menschen (darunter die CDU-Ratsmitglieder Elke Lehnert, Mechthild Münzer, Lennart Höring und Felix Nagelschmidt, sowie der sachkundige Bürger Christian Buchen, der den Termin auch organisiert hatte)kamen auf Einladung der CDU, um sich vor Ort zu informieren und Ideen zu entwickeln.
Die Fläche ist ein wirkliches Kleinod - und etwas sehr Besonderes! Ich kenne kein vergleichbares Angebot weit und breit.
Natürlich sind die Gebäude in keinem tollen Zustand, obwohl gerade die Waschräume im "Waschhaus" einen durchaus sehr passablen Eindruck machen.
Das Ziel sollte sein, den Zeltplatz als Zeltplatz zu erhalten, zumal sich mindestens ein anerkannter freier Träger der Jugendhilfe genau dafür interessiert. Mittlerweile - so ist mir zu Ohren gekommen - gibt es wohl sogar noch einen zweiten; ich habe schon dorthin Kontakt aufgenommen.
Wenn ein freier Träger der Jugendhilfe bereit ist, den Zeltplatz weiter zu betreiben, dann kann ich mir sehr gut einen langfristigen Pachtvertrag mit Betreiberverpflichtung (und im Gegenzug sehr geringer Pacht) vorstellen.
Damit bliebe das Angebot "Jugendzeltplatz" erhalten, und das Vermögen würde auch bei der Stadt Bergisch Gladbach verbleiben!
Ein Dank auch an die Herren Martmann und Schmidt von der Stadtverwaltung, die uns die Anlage gezeigt haben.
Herzliche Grüße,
Ihr Lutz Urbach
Die Zukunft von GL sind nicht die Straßen und die Einkaufszentren, sondern die Jugend. Sie braucht Räume und Angebote. Es ist eine Schande, wie leichtfertig die Stadtverwaltung diesen Zeltplatz verhökern wollte. Mehr ...
... Dank an Lutz Urbach, der erstmal ausloten will, was möglich ist.
Liebe Bergisch Gladbacherinnen, liebe Bergisch Gladbacher,
vielleicht wissen Sie ja schon, dass Begegnungen eine besondere Bedeutung für mich haben; gute Begegnungen, gleichberechtigte Begegnungen auf Augenhöhe; Begegnungen voller Wertschätzung des jeweils Anderen und damit voller Respekt. Mehr ...
... In den vergangenen Tagen gab es einige besondere Begegnungen, von denen ich Ihnen berichten möchte:
Am Montag hatte ich Gelegenheit, Ministerpräsident Jürgen Rüttgers zu treffen. Das Treffen hatte ein befreundetes Mitglied des Landtages arrangiert, Christian Möbius, den ich noch aus "Kölner Zeiten" kenne. Die Fraktion des Landtags hatte eine Tagung in Königswinter, und Christian hatte Herrn Rüttgers gefragt, ob er sich etwas Zeit nehmen würde.
Ich bin dann mit einem Freund zum Petersberg gefahren, und der Ministerpräsident nahm sich nicht nur Zeit für ein paar Fotos, sondern gleich für ein gutes und längeres Gespräch.
Gefreut habe ich mich sehr, dass auch unser Landtagsabgeordneter Holger Müller, den ich selbstverständlich im Vorfeld über die Idee informiert hatte, zu dem Treffen dazukam und mit uns über die Situation in Bergisch Gladbach sprach.
D-a-s kann ich Ihnen versichern: Ministerpräsident Jürgen Rüttgers ist sehr gut über Bergisch Gladbach informiert! Ich war erstaunt über seine Detailkenntnisse bezogen auf unsere Stadt.
Eine weitere Begegnung war am Montagabend die mit Herrn Wolfgang Zanders. Ich durfte dabei sein, als Herr Zanders dem Vorstand der CDU-Ratsfraktion das Kulturhaus Zanders zeigte und einige höchst interessante Anmerkungen machte.
Ich bin fest entschlossen, die eine oder andere davon aufzugreifen (, wenn es jetzt nicht schon Herr Orth tut, der ja zuletzt immer alle Dinge aufgriffen hat, die wir angesprochen haben...). ;-)
Ach ja, heute war ich noch mit Thomas (Hartmann) bei einer Firma, die Autos mit Folien werbetechnisch beklebt. Bald wird mein schöner schwarzer kleiner Ka wohl nicht mehr so unauffällig durch unsere Stadt fahren können...
Herzliche Grüße,
Ihr Lutz Urbach
Das Wochenende 5./6./7. September 2008 Liebe Bergisch Gladbacherinnen, liebe Bergisch Gladbacher,
gute Stimmung, leckere Würstchen mit Salaten und interessante Gespräche – diese Mischung zeichnete die Open-Air-Party der Jungen Union auf dem Grillplatz an der Saaler Mühle aus. Mehr ...
... Diego Faßnacht und sein Team hatten Alles bestens vorbereitet, so dass wir einige schöne Stunden verbringen konnten.
Samstagmittag war dann die Saisoneröffnung des ESV in der Eissporthalle. Bergisch Gladbach kann wirklich froh sein, dass es die Eishalle gibt; in vielen Städten kann ein solches Angebot heute nicht mehr vorgehalten werden. Ich weiß, wovon ich schreibe; in Hennef hat die Eissporthalle vor ungefähr 5 Jahren geschlossen. Sie war leider nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben. Heute steht dort ein großer Baumarkt… Was mir aufgefallen ist: Besonders freundlich begrüßten die Vertreter des ESV Frau Koshofer von der FDP.
Weiter ging es nachmittags zur Eröffnung des Kaulenfestes in Bensberg. Gemeinsam mit Birgit Tambaur-Bischof, Karl Maas und Markus Sprenger spazierte Familie Urbach über die „Festmeile“. Das Fest hat einen sehr schönen Charakter, weil es wirklich von den Anwohnerinnen und Anwohnern geprägt ist! Justus und Johanna haben keinen Waffel-Stand ausgelassen…
Sonntagvormittag hat mich der Gottesdienst in Sankt Elisabeth in Refrath wirklich begeistert. Es wurde sehr deutlich, dass es dort eine sehr aktive, eine bunte, eine lebendige Kirchengemeinde gibt. Die Kirche war brechend voll, so dass einige Besucherinnen und Besucher des Gottesdienstes sogar keinen Sitzplatz mehr bekamen. Mir persönlich hat auch die musikalische Gestaltung der Messe sehr gut gefallen. Die Lieder erinnerten mich an „unsere“ Jugendmessband „smartrefuse“. (Gruß an Martin, Thomas und Klaus!) Peter Mömkes hat meinen Eindruck bestätigt, dass es in der Gemeinde vielfältige Aktivitäten und ein sehr breites Engagement gibt.
Von Sankt Elisabeth machten wir uns noch auf den Weg zu einer Tasse Kaffee bei DRK-Treffpunkt in Refrath.
Nachmittags war ich dann mit Wolfgang Pankow und Holger Müller zum 50. Geburtstag des TTC Bärbroich verabredet. Nach einer Reihe von Grußworten (Wolfgang Bosbach brachte es zur großen Freude der Besucherinnen und Besucher auf den Punkt: „Was gibt es Schöneres als Grußworte von Politikern?“ ;-)) gab es ein fröhliches Miteinander. Es ist schön und bemerkenswert, was ehrenamtliche Arbeit bewirkt. Der TTC mit seinem „TTreff“ ist da ein tolles Beispiel!
Vom „TTreff“ aus bin ich dann noch nach Heidkamp gefahren, weil ich sehr gespannt war, den neuen Pfarrer Jochen Wolf kennen zu lernen. Sankt Josef war nicht nur gut besucht, sondern völlig überfüllt! Dem Anlass folgend dauerte das Hochamt auch entsprechend lange, so dass ich leider keine Gelegenheit mehr hatte „unseren“ neuen Geistlichen persönlich zu sprechen; denn wir hatten noch liebe Freunde zu uns nach Hause eingeladen. Da ich aber von Christian Buchen und Peter Mömkes schon viel – und nur Gutes - über Pfarrer Wolf gehört habe, hoffe ich, ihn bald einmal zu treffen. Schließlich ist der Geistliche der heimischen Kirchengemeinde eine wichtige Persönlichkeit für eine Familie mit christkatholischer Prägung!
Herzliche Grüße,
Ihr Lutz Urbach
Liebe Bergisch Gladbacherinnen, liebe Bergisch Gladbacher, zum Thema Bensberg hatte ich ja bereits gesondert geschrieben.
Sehr interessant war in dieser Woche eine Veranstaltung, zu der die Friedrich-Naumann-Stiftung gemeinsam mit der FDP Bergisch Gladbach eingeladen hatte. Herr Dr. Wolfgang Gerhardt sprach über die Themen „Freiheit und Fairness“ – nicht tagespolitisch, sondern er stellte die Begriffe in einen Gesamtzusammenhang mit den generellen Werten, die ja leider im Alltag nicht mehr so sehr im Zentrum stehen. Der Gladbacher Ratssaal war proppenvoll, was die aktiven Liberalen um Frau Koshofer, Herrn Dr. Fischer und Herrn Lindner sicherlich gefreut hat. Mehr ...
... Mich aber auch; denn Grundwerte sind genau das, was die Grundlage für unser Miteinander ist! Eine tolle Veranstaltung!
Apropos „gefreut“; ich habe mich gefreut, in diesen Tagen zwei meiner ehemaligen Chefs aus Köln zu treffen: Mit Fritz Schramma hatte ich mich schon vor Wochen für diesen Mittwoch verabredet. Da wusste Fritz wohl auch noch nichts davon, dass am gleichen Abend die Nominierungsveranstaltung für den Kölner Oberbürgermeister stattfinden sollte. Aber gut – wir haben über alte Zeiten geplaudert und darüber, wie schön es doch wäre, nach der Kommunalwahl 2009 gemeinsam zum Wohle der Städte Bergisch Gladbach und Köln zusammen zu arbeiten.
Getroffen habe ich in dieser Woche auch Josef Müller, den 1. stellvertretenden Bürgermeister von Köln, der schon zu meiner Zeit als Fraktionsassistent Geschäftsführer der CDU-Ratsfraktion in Köln war. Er hat mir seine Unterstützung für den Wahlkampf zugesagt, was mich sehr, sehr freut!
Am Donnerstag habe ich eine Radtour mit Herrn Günter Ziffus gemacht, dem Bergisch Gladbacher Fraktionsmitglied von Bündnis 90/Die Grünen. Es war nicht das erste Treffen, und ich bin ihm dankbar, dass er mir viele Dinge aus seiner Sicht erklärt. Wir waren unter anderem an den Fragmenten des ersten Bergisch Gladbacher Bahnhofs in Gronau. Tatsächlich kann man noch genau erkennen, wo der Bahnsteig war, wie die Gleise verliefen… Der berühmte Bahndamm…
Ebenfalls am Donnerstag gab es noch ein Treffen mit Kolleginnen und Kollegen aus der Stadtverwaltung Bergisch Gladbach, deren Meinung und Einschätzungen für mich als "Mann der Verwaltung" (heute bin ich ja Beigeordneter und Kämmerer der Mittelstadt Hennef) unheimlich interessant, aber auch wichtig sind! Ein Punkt, der wahr ist, über den ich mir aber nie Gedanken gemacht habe und der mir vor kurzem einmal gesagt wurde: Es gibt zwei Berufsgruppen, die sich hauptberuflich mit einer Stadt beschäftigen: Die Redakteure der Lokalzeitungen und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt…
Am Freitag habe ich mich dann noch mit einigen Ur-Bensbergern getroffen (unter anderem Herrn Sydow, Herrn Stiefelhagen, Herrn Eick und meinem ehemaligen Amtsleiter Herrn Dr. Rainer Daubenbüchel – er war einmal Leiter des Kölner Personalamtes). Wir haben über drei Stunden über viele Themen gesprochen und noch einen kleinen Rundgang durch Teile der Bensberger Innenstadt gemacht. Sehr interessant, und es soll nicht das letzte Mal gewesen sein.
Sie sehen – ich hatte wieder einmal eine sehr interessante Woche! Wenn es weitere Dinge gibt, die Sie mir einmal zeigen möchten – ich freue mich über Ihre Kontaktaufnahme!
Über die weiteren Begegnungen am Wochenende berichte ich Ihnen am Montag!
Meine Meinung zur aktuellen Entwicklung um das Bensberger Löwen-Center:
Liebe Bergisch Gladbacherinnen, liebe Bergisch Gladbacher.
„Bensberg“ war d-a-s Stichwort der letzten Tage.
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... Der Bürgermeister Orth verkündete über die Zeitungen, dass es im Löwen-Center neue Mieter gibt. Ein „Vierlinden-Naturmarkt“ (REWE) und als Textiler die Firma Breidenbach (B4) konnten gewonnen werden. Das ist eine für Bensberg sehr gute Entwicklung, an der es nichts zu kritteln gibt!
Sehr verwundert bin ich allerdings, dass der Bürgermeister in diesem Zusammenhang scheinbar Zusagen gemacht hat, die er alleine kaum wird einhalten können. Alleine kann der Bürgermeister die Fußgängerzone kaum öffnen.
Da das Sonnenkönigtum nicht die Regierungsform unserer Zeit und unserer Breiten ist, wird er wohl den Stadtrat beteiligen müssen. Wäre es da nicht der richtige Weg gewesen, erst die gewählten Volksvertreter im Rat zu beteiligen, statt direkt die Presse zu unterrichten? Das muss natürlich Jeder für sich wissen; ich jedenfalls hätte erst die Fraktionen beteiligt!
Inhaltlich bin ich nicht sicher, ob eine Öffnung der Fußgängerzone – und das ist faktisch die Abschaffung der Fußgängerzone – die Bensberger Innenstadt wirklich weiterbringt. Meine ganz persönliche Meinung ist die, dass die Aufenthaltsqualität der Fußgängerzone in der Schlossstraße nicht besonders gut war. Aber genau da hätte ich eher den Ansatzpunkt gesehen. Die Alternative zu einer nicht besonders schönen Fußgängerzone muss nicht in einer Straße liegen; ich sehe als Alternative eine deutlich optimierte Fußgängerzone mit höherer Qualität, mit Mehrgenerationenspielplätzen, mit diskreter, aber anspruchsvoller „Möblierung“.
Entgegen dem Bürgermeister, der in der Lokalzeit berichten ließ, eine Bürgerbeteiligung sei nicht vorgesehen, ist aber in jedem Fall eine breite Beteiligung der Bensberger Bevölkerung unabdingbar!
Sorge macht mir auch die Frage, ob es eventuell weitere Zugeständnisse gegeben haben könnte. In einem Zeitungskommentar war ein Hinweis darauf zu lesen, dass REWE auch an anderen Standorten Interesse geäußert habe. Aber hier kann es keine Zusagen geben; denn Baurecht schafft der Stadtrat mit seinen Ausschüssen – und nicht „die Verwaltung“.
Nun gut, wenn es wirklich klappt, dass diese beiden Mieter kommen (die Mietverträge sind wohl noch nicht unterschrieben), dann ist das gut für Bensberg!
Gut wäre dann auch eine Verbindung der „drei Ebenen“ (Steinstraße, Schlossstraße und Markt), aber ich hoffe, dass nicht Stadt und Investor davon ausgehen, dass der jeweils Andere den angedachten gläsernen Aufzug finanziert…
Hoffen wir gemeinsam das Beste für die Entwicklung der Bensberger Innenstadt!
Ihr Lutz Urbach
(erstellt am 4. September 2008)
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